Figurenspieltherapie
Christine Egli

Therapeutischer Ansatz & Methode 


  • Die Figurenspieltherapie ist eine Methode der kunsttherapeutischen Fachrichtung "Drama und Sprachtherapie“ 
  • Sie nutzt für den therapeutischen Prozess unter anderem, die symbolhafte Kraft des Spiels und des Selbstausdrucks mit Figuren und Requisiten
  • Figuren, Puppen und Requisiten dienen bei dieser Methode als Medium, um "auf der eigenen Bühne den eigenen Gefühlen, den eigenen Gedanken, Konflikten und dem eigenen Erleben Ausdruck zu verleihen und sie darzustellen
  • Eigene innere Bilde und Gefühle und das innere Erleben in allen seinen Facetten, finden im Spiel und im kreativen Arbeiten mit Material, wertfrei ihren Ausdruck. Sie sind Form einer Sprache, welche kognitiv und verbal wenig zugänglich, und oft blockiert ist
  • Mit der Methode der Figurenspieltherapie können spielerisch und kreativ Zugänge zu vergangenen und gegenwärtigen belastenden Lebenskontexten und Ereignissen erschlossen und erforscht werden. 
  • Lösungsansätze können im sicheren Raum  ausprobiert, geübt und schrittweise in der eigenen Lebenswelt verankert werden
  • Ressourcen können entdeckt werden und sich weiterentwickeln 
  • Entwicklungsprozesse und Wachstum werden begünstigt und gefördert


Bild von Krzysztof  Niewolny aus Unsplash


therapeutische Haltung

  • ich arbeite personen- und klientenzentriert (Carl Rogers)
  • ich denke und handle lösungsorientiert (LOA)
  • die therapeutische Beziehung ist ein wichtiger Baustein im therapeutischen Prozess
  • ich arbeite mit dem sicheren Ort
  • ich kultiviere ein Milieu menschlicher Wärme, Vertrauen und Akzeptanz


Zielgruppen und Indikationen

Kinder* und Jugendliche

* ab ca. 4-5 Jahren (Kidergartenalter)

  • bei Entwicklungsstörungen
  • bei emotionalen Störungen
  • zur Stärkung des Selbstvertrauens
  • bei Ängsten und Unsicherheiten
  • bei Beziehungsproblemen
  • bei sozialen Auffälligkeiten
  • in Veränderungsprozessen
  • zur Unterstützung bei Herausforderungen und während schwierigen Lebensphasen
  • zur Verarbeitung von belastenden und schwierigen Erfahrungen
  • (…)


  • Als Begleitung beim autobiografischen Arbeiten
  • zur Selbstfürsorge
  • zur Unterstützung während herausforderungsreichen Lebensphasen
  • als Verarbeitungsprozess nach belastenden Erfahrungen
  • zur Selbstfindung
  • Therapieform für Menschen mit Demenzerkrankungen
  • (…) 

Erwachsene


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